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Willkommen beim Interessen-Verband der Auslandsjäger – IVA e.V.

Das gemeinsame Streben, die Freude an der Natur und ihrer nachhaltigen Nutzung, das gemeinsame Erleben jagdlicher Höhepunkte verbindet fürs Leben. Im IVA finden Auslandsjäger zusammen – derzeit mit rd. 300 Mitgliedern weltweit.

Auf unserer Internetseite finden Sie Wissenswertes über die Auslandsjagd und über die Arbeit unseres Verbandes. Derzeit ist noch vieles nur Mitgliedern vorbehalten, aber das soll sich schrittweise ändern. Derzeit FREI ZUGÄNGLICHE Rubriken finden Sie  der Seite „MITGLIED WERDEN“. Hinweise auf aktuelle Neuigkeiten und Veranstaltungen finden Mitglieder  in unserem Blog.

 Das Präsidium

Prof. Dr. Harald G. Schweim

Präsident

Kirsten Möbus

Vizepräsidentin

Michael Möbus

Schriftführer

Markus Aigner

Schatzmeister

Für alle zu Info:

Jägerin posiert mit getöteten Fuchs – wütende Kommentare beschäftigen Gericht  27.09.2020

Ein Foto, dass eine junge Jägerin auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte, hat eine Welle von Gerichtsverfahren ausgelöst.

Jetzt sind die Urteile gesprochen worden.

Eine Flut von Hasskommentaren nach dem Post einer jungen Jägerin hat in mehr als 50 Fällen zu juristischen Konsequenzen geführt. Dazu gehörten nach Angaben des Deutschen Jagdverbands (DJV) vom Samstag Strafbefehle, Urteile, Schmerzensgeld oder Unterlassungserklärungen.

Unter dem Pseudonym „Waidfräulein“ hatte die Frau aus Norddeutschland im Frühjahr 2018 ein Foto von sich mit einem zuvor von ihr erlegten Fuchs auf Facebook gepostet. Der Beitrag wurde bis heute mehr als 5000 Mal kommentiert, den Angaben zufolge gab es allein innerhalb von 48 Stunden mehr als 2000 Hasskommentare.

Mehrere 10.000 Euro Strafe und Verfahrenskosten für Hasskommentatoren

In Kooperation mit dem Jagdverband habe ein Experte für Internetkriminalität mehr als 50 Fälle erfolgreich abgeschlossen, hieß es. Weitere Verfahren laufen demnach noch.

„Neben Unterlassungserklärungen gab es über ein Dutzend straf- und zivilrechtliche Verurteilungen“, schreibt der Verband. Hasskommentatoren müssten insgesamt mehrere 10.000 Euro Strafen und Verfahrenskosten bezahlen.

Für die Beleidigung der Frau mit einer abfälligen Bezeichnung für das weibliche Geschlechtsorgan waren demnach 3800 Euro für Gericht, Anwalt und Schmerzensgeld fällig. „Miststück“ und „Abschaum“ kosteten 3300 Euro.

Attacken wie „Schlampe“, „besuchen, fesseln, knebeln“ und „Ladung Schrot ins Hinterteil“ führten zu Folgekosten von 2000 Euro. Auf „Ich sag nur Karma, Du Dreckstück“ folgten 1600 Euro und auf „Hässliche Frau, pass auf Deine Gesundheit auf. Wir finden Dich“ 1400 Euro an Kosten.

„Wir raten jedem, der von Hasskriminalität im Internet betroffen ist: Beweise sichern und Anzeige erstatten“, sagte DJV-Präsident Volker Böhning zu den Fällen. Es brauche einen langen Atem, aber Straftäter müssten lernen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.

Hasskommentare, Beleidigungen und kriminelle Drohungen sind im Internet an der Tagesordnung. Jetzt sollen sich Nutzer besser wehren können – mit neuen Regeln für Facebook, Instagram und Co.

Quelle: https://web.de/magazine/panorama/jaegerin-posiert-getoeteten-fuchs-wuetende-kommentare-beschaeftigen-gericht-35122106


ASP in Deutschland: Seuche könnte lange bleiben 20.09.2020

Die Bandbreite in anderen Ländern reicht von einem Jahr bis zu 30 Jahren: Wie lange die ASP demnach bei uns Wild- und Hausschweine gefährden wird, ist völlig unklar. Dass dadurch die Wildschweinpopulation ausgerottet wird, ist jedoch unwahrscheinlich.

Nach dem ersten Ausbruch in Deutschland ist nach Auskunft des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) offen, wie lange die Tierseuche Wild- und Hausschweine im Land gefährden wird. „Es gibt die ganze Bandbreite“, sagte der Präsident des Bundesforschungsinstituts bei Greifswald, Thomas Mettenleiter, der Deutschen Presse-Agentur. Als Beispiele nannte er Sardinien, wo die Seuche 1978 eingeschleppt worden sei und sie bis heute existiere. Spanien und Portugal hätten 30 Jahre lang bis Mitte der 1990er Jahre mit der Krankheit zu tun gehabt, Tschechien hingegen nur etwa ein Jahr. In Belgien seien nach den ersten Fällen 2018 im Frühjahr 2020 Virusgenome nur noch in alten Kadavern nachgewiesen worden. Während mehr als 90 Prozent der infizierten Schweine sterben, ist der Erreger für Menschen ungefährlich.

Afrikanische Schweinepest: Virus kann sehr lange überleben

Wie die Afrikanische Schweinepest (ASP) in den Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg kam, ist noch ungeklärt. „Es sieht nach einer Westwärts-Ausdehnung des westpolnischen Geschehens aus“, sagte Mettenleiter. Der erste Fund sei etwa sieben Kilometer von der polnischen Grenze entfernt gemacht worden. Der Eintrag könne jedoch auch auf andere Weise erfolgt sein. „Ich will im Moment nichts ausschließen“, sagte der Virologe. Es gebe zwischen den Ausbrüchen in Westpolen und der betroffenen Region in Brandenburg Gebiete, in denen bisher keine ASP nachgewiesen worden sei. Es könne jedoch auch sein, dass Kadaver dort nicht gefunden wurden. Das Virus kann Mettenleiter zufolge sehr lange überleben, über Wochen und Monate. Bei kälteren Temperaturen bleibe der Erreger länger infektiös als bei wärmeren. „Deshalb ist die Kadaversuche so wichtig“, sagte er. Das Virus befindet sich in großen Mengen im Blut infizierter Tiere, so dass Kontakt mit Blut ein hohes Risiko birgt, wie Mettenleiter erklärte. Auch in rohem Schweinefleisch, Rohwürsten und Rohschinken kann der Erreger überdauern. Dies gelte auch für die Oberflächen kontaminierter Futtermittel, Werkzeuge und Kleidung, mit denen das Virus in Schweineställe eingeschleppt werden könne. Die beste Prävention sei es, die Ställe sicher zu machen.

Übertragung in Europa über Sekrete von Tier zu Tier

Mit einem Impfstoff rechnet Mettenleiter in überschaubarer Zeit nicht. Es werde an Impfstoffen gearbeitet, die Wildschweinen über Köder verabreicht werden könnten. Der Stoff müsste schnell zu einer so guten Immunität führen, dass die Tiere nicht infiziert werden können. Während der Erreger in Afrika auch von Lederzecken übertragen wird, erfolgt die Übertragung in Europa über Sekrete direkt von Tier zu Tier. Die Reduzierung der Wildschweindichte sei daher eine Maßnahme des Seuchenschutzes, sagte Mettenleiter. So seien die Fallzahlen im Baltikum zwar durch verstärkte Jagd gesunken, die Restpopulationen hätten sich aber schnell wieder vermehrt.

Dass die Seuche in einer Region eine größere Wildschweinpopulation ausgerottet habe, sei noch nicht passiert. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir da auch nur in die Nähe kommen“, sagte Mettenleiter. „Die Population ist schneller als das Virus.“

Quelle: pak/dpa

 

 

 

 

 

 

Liebe IVA-Freundinnen und Freunde, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sie sind auf der Web-Site des Interessenverbandes  der Auslandsjäger e.V. (IVA e.V.) gelandet. Eines der „Großprojekte“ des IVA. Wir freuen uns, dass Sie da sind! Wir versuchen die Seiten ständig zu aktualisieren, sie bieten eine Fülle von Informationen. Schauen Sie sich doch einmal um!!

……. und, ach ja, ein Teil ist nur für Mitglieder reserviert. Aber eine Seite mit einem Mitgliedsantrag finden Sie auch. Mit derzeit nur 90,-€ / Jahr (ab 2019, bis 35 Jahre 25,-€ bleibt konstant) können Sie dabei sein.

Coronabedingt ist leider unsere 46. Seminarveranstaltung, die im Frühjahr 2020 geplant war, ausgefallen.

Wir konnten diese erst am 11. -13.09. 2020 als 47. Seminarveranstaltung mit a.o. Mitgliederversammlung und Neuwahlen im Jagdschloss Letzlingen durchführen.

Wie Sie sehen können mit Abstand und Maske (Hotel, Ausstellung usw.) und ohne Maske (aber Abstand) im Tagungsraum und im Freien

Vorab: Der „alte“ Vorstand ist auch der „neue“, da wir geschlossen zur Wiederwahl angetreten sind und einstimmig wiedergewählt wurden.  Näheres zur MV, wenn das Protokoll der Sitzung vorliegt.

Wir haben nach den überraschenden Tod von Claus Oelkers große Schwierigkeiten gehabt an seine Unterlagen zu kommen, aber letztlich haben die Vizepräsidentin und der Schriftführer zusammen mit einem neuen Partner Gottfried Herr (Safari-Discoverer Verlag Attendorn) eine neu gestaltete  Ausgabe des „Durckblick“ 2020 erarbeitet und herausgegeben.

Probe-Exemplare können bei über schweim[at] web.de angefordert werden. Das Kontaktformular wird derzeit so mit „spam“ überschüttet, dass es faktisch für ernsthafte Anfragen ausfällt, weil diese im „spam“ untergehen.

Bitte daher für Anfragen nur schweim [at] web.de.

Die letzte 45. Seminarveranstaltung vor Corona war im September 2019 nahe Regensburg in Pettendorf -Mariaort und unter Nutzung der Schießanlage „Am Bockenberg“. Auch über diese Veranstaltung berichtete der Durchblick.

Die vorletzte 44. Seminarveranstaltung vor Corona war im April 2019 die sehr gut angekommene Tagung  im Jagdschloss Letzlingen/Gardelegen,  zusammen mit einer a. o. Mitgliederversammlung und einem Schießen auf dem Schießplatz am Kahnberg mit 200 und 300 m Bahn. Insgesamt waren es 34 Teilnehmer (neuer Rekord) und 17 Schützen. Es war  überaus erfolgreich, mit informativ-spannenden Vorträgen, u.a. Jagd in Russland und GUS, Kamerun, Malysia, Mauretanien, Namibia, Südafrika, der waidgerechter Schuss und Fallstricke bei Jagdreisen. Stilvoll umrahmt wurde die Veranstaltung mit eine Präparateausstellung durch Martin Baum. Über die Stunden  auf dem Schießplatz – „Long-Range“ und Großkaliberschießen – am Freitag und die Inhalte der Vorträge und die Ergebnisse der MV wurde im  „Durchblick“ berichtet.

Auch im Jahre 2020 waren wir mit dem NEUEN Messestand (siehe Foto) und NEUEM Konzept wieder auf der Jagd und Hund vertreten, viele gute Kontakte und Gespräche entstanden. Wie es 2021 sein wird, ist derzeit noch unklar. Die Linke, die Grünen (die in der 2020-Wahl 24% erzielten) und die FDP im Rat der Stadt haben sich gegen Trophäenjagd-Angebote auf der Messe ausgesprochen. (Alle 2020 zusammen 37,2%). Beide OB-Kandidaten (Stichwahl) haben sich auch gegen die Trophäenjagd ausgesprochen. Die (afrikanischen) Länder, die auf die Einnahmen daraus angewiesen sind, werden in „Kolonialherrenmanier“ nicht berücksichtigt. Wird der Schwachsinn umgesetzt, werden wir nicht auf der Messe sein.     

Wir haben  ja beschlossen mit unserem Seminar „durch die Republik ziehen“. Das 43. Seminar war in Petersberg bei Fulda, (fast) der Mittelpunkt Deutschlands,  der  Ort für das 42. Seminar war in Wachtberg in NRW (das Bundesland, aus dem die meisten Mitglieder kommen) und für das 41. Seminar war es Günzburg nahe Ulm. Das 40. Seminar, das letzte unter der Leitung von Hans-Joachim Schick, auf dem der heutige Vorstand erstmals gewählt wurde, war im Landgasthaus Fischer in Riehe.

In Coronazeiten sind auch viele Jagdreisen entfallen und bei anderen gab es Probleme, so dass 2020 viele beratende Telefonate und mail-Anfragen zu Flugbuchungen (wie mein Geld zurück?) vergleichbares zu Reiseabsagen, Trophaen-Transport  usw. zu unserer Hauptaufgabe wurden. Für die nahe Zukunft wird die Mitglieder (neu) Gewinnung, insbesondere unter jüngeren Jägerinnen und Jäger eine Kernaufgabe sein. Wir arbeiten daran, hierfür neue Weg zu entwickeln.

Damit wünsche ich Ihnen  alles Gute, Waidmannsheil und bis zum nächsten IVA-Seminar als neues oder „altes“ Mitglied !

Ihr Harald G. Schweim

+++ Update 30.10.2020 +++

ASP in Deutschland: Jetzt 114 bestätigte Fälle bei Wildschweinen

Nachdem am 10. September 2020 der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland amtlich festgestellt worden war, gibt es mittlerweile, 48 Tage danach, 114 ASP-Fälle in der Bundesrepublik. Der Hauptschwerpunkt liegt dabei mit 94 bestätigten ASP-Fällen im Landkreis Oder-Spree. Im Landkreis Spree-Neiße wurden bislang 13 und im Landkreis Märkisch-Oderland 7 infizierte Schwarzkittel nachgewiesen.

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat einen ASP-Verdachtsfall außerhalb der bestehenden Kernzone im Landkreis Oder-Spree amtlich bestätigt. Auf Anfrage der Märkischen Oderzeitung ist ein totes Wildschwein in der Nähe des Ortes Klein Briesen (Stadt Friedland) gefunden worden. Als erste Maßnahme wird der Landkreis Oder-Spree am Wochenende in einem Umkreis von drei bis vier Kilometern einen Elektrozaun errichten.

Der Ort Klein Briesen liegt ungefähr zwölf Kilometer entfernt von der äußeren Grenze des ersten ASP-Kerngebietes. Es ist davon auszugehen, dass die bisherigen Restriktionszonen (Kerngebiet, gefährdetes Gebiet und Pufferzone) weiter ausgedehnt werden. Auswirkungen wird der neue Fund auch auf die Einrichtung der „weißen Zone“ haben. Der Bau der äußeren Zäunung der „weißen Zone“ war in diesem Bereich bereits abgeschlossen.

Eine epidemiologische Untersuchung von vier Skeletten in Oder-Spree hatte einen Seucheneinschleppungszeitpunkt in der ersten Juli-Hälfte ergeben. Eine solche Untersuchung sei für das zweite Kerngebiet, im Landkreis Märkisch-Oderland, derzeit noch im Gange, so das Ministerium.

Masterplan zur Tilgung der Tierseuche wird erarbeitet

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher sagt in einer Pressemitteilung: „Uns ist es damit bisher erfolgreich gelungen, die Tierseuche auf ein begrenztes Gebiet nahe der polnischen Grenze einzugrenzen.“ Für eine Entwarnung sei es jedoch noch zu früh. Die Einzäunung der „Weißen Zone“ würde gut vorankommen. Nach Fertigstellung der Zäune wolle man dann mit „der Entnahme der Wildschweinpopulation aus der Weißen Zone“ beginnen.

Parallel werde derzeit an einem „Masterplan mit Maßnahmen zur Tilgung der Tierseuche“ gearbeitet. Dieser Plan muss, nach der EU-Richtlinie 2002/60/EG, innerhalb von 90 Tagen nach dem ersten bestätigten ASP-Fall der Europäischen Kommission vorgelegt werden. In dem Plan müssen die langfristigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche in dem ausgewiesenen gefährdeten Gebiet und einer sich daran anschließenden Pufferzone enthalten sein, so das Verbraucherschutzministerium.

16.10,2020: Die auf der Oderinsel bei Küstrin-Kietz durch Drohnenaufnahmen entdeckten mutmaßlich toten Wildschweine sind nicht tot – sie haben nur geschlafen. Demnach sind die Wildschweine auch nicht an der Afrikanischen Schweinepest gestorben. Nun sollen die Schweine eingefangen werden.

Die Wildschweine auf der Orderinsel sind also nicht an der Afrikanischen Schweinepest gestorben. „An dem Tag hatten wir das so gesehen. Es war aus heutiger Sicht aber eine Fehleinschätzung“, sagte Friedemann Hanke, Stellvertretender Landrat, am Dienstag gegenüber dem RBB. Der Schutz vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest habe zunächst aber im Vordergrund gestanden. „Wir gehen derzeit von 50 bis 60 lebenden Wildschweinen auf der Insel aus – eher mehr“, sagte Hanke. Die Schweine seien offenbar quicklebendig. Man sei jetzt bemüht, sie auf der Oderinsel zu halten. Sie werden deshalb auch mit Futter versorgt, sagte der Landrat weiter. Das Ziel ist jetzt: Die Wildschweine sollen auf der Insel in Fallen gefangen, getötet und natürlich auf ASP untersucht werden, kündigte Hanke an. Da die Insel jedoch mit Munition verseucht sei, könne es keine herkömmliche Jagd dort geben.

Die deutschen Hausschweinbestände sind derweil weiterhin ASP-frei.

Aufgaben und Ziele

Auslandsjäger informieren

  • von Mitglied zu Mitglied
  • bei Info-Seminaren
  • über die IVA Homepage
  • durch Jagdberichte von Mitgliedern
  • in der Zeitschrift „DURCHBLICK“
  • durch Info-Briefe und E-Mails
  • durch die Bereitstellung der IVA -„Jagdberichte-kompakt“
  • jagdliche Aus- und Weiterbildung

Wildbestände fördern

  • Mittel für (internationale) Projekte zur Wilderhaltung und Wildwideransiedelung sammeln und bereitstellen
  • Missstände bei (internationalen) Projekten offen legen und darüber berichten
  • (Internationale) Projekte fördern und wissenschaftlich begleiten lassen
  • (Internationale) Trophäenjagd auf ungefährdete Arten ist aktiver Naturschutz für gefährdete Arten
  • über die Erträge der Jagd der einheimischen Bevölkerung den Wert des Wildes klar machen und so aktiv Wilderei bekämpfen

Waidgerecht jagen

  • Das Jagdrecht des jeweiligen (Gast-) Landes achten
  • Nicht vom Auto aus schießen – sondern zu Fuß pirschen
  • Ohne künstliches Licht jagen
  • regelmäßiges Schießtraining unter „Auslandsbedingungen“ (passende Kaliber und realistische Entfernungen)
  • Testschießen der Waffe oder Leihwaffe vor der Jagd im Jagdgebiet
  • keine Jagd ohne gesicherte Nachsuche (z.B. brauchbare Hunde)
  • Achtung vor der Natur und Kreatur bewahren, nur nachhaltig jagen

Jagen in freier Wildbahn

Das ist die Sehnsucht des Jägers, der aus den abgesteckten Grenzen heimischer Reviere hinaus und im Ausland jagen will.

Der Anbietermarkt ist unüberschaubar groß, sowohl für die klassischen Jagdländer als auch für die dortigen Wildarten und vielversprechenden Regionen mit ihren Jagdveranstaltern und Berufsjägern. Genau hier hilft der IVA – die einzige unabhängige Interessenvertretung der Auslandsjäger.  

Hier können Sie sich bei Bedarf den IVA-Fragebogen „Buchung einer Auslandsjagd“  herunterladen. Sollten sich für Sie dabei Fragen ergeben, wenden Sie sich bitte an die dort angegebene Kontaktadresse des IVA. Wir bemühen uns dann, Ihnen weiter zu helfen.

IVA – die ungefilterte Erfahrung

Der IVA unterhält eine Datenbank mit ungefilterten Jagdberichten. Von Mitgliedern für Mitglieder: die IVA-Datenbank. Hier haben Sie den Zugriff auf viele persönliche Jagdberichte, neutral im Ansatz und kritisch in der Wertung für nachfolgende Jagdfreunde.

Rerum cognoscere causas – unsere Erkenntnisse sind Ihr Vorteil. Registrierte und freigeschaltete IVA-Mitglieder haben Zugriff auf alle Jagdberichte in unserem Blog.

Gründung und Entwicklung des IVA

„Wir sind gegen Filz und Profitgier. Wir wollen keine persönliche Vorteilnahme. Wir wollen uns gegenseitig informieren. Wir wollen uns gegenseitig uneigennützig helfen.“

Unter dieser Präambel wurde am 07. September 1997 der Interessen-Verband der Auslandjäger – IVA e.V. in Florstadt gegründet. Initiator war Dr. Reinald von Meurers, Arzt, Buchautor und Jäger „weltweit“, der auch erster Vorsitzender des Verbandes wurde. Eine Gruppe von 30 engagierten Jägern hatte sich gefunden, die mit Schwung an das Aufbrechen verkrusteter Strukturen im Bereich der Auslandsjagd gehen wollten. Dabei verfolgte man die Absicht, mit seriösen Anbietern und Berufsjägern zusammenzuarbeiten, Jagdreisen den Mitgliedern direkt zu offerieren und vor allem auch Missstände bei der Auslandsjagd aufzudecken und „schwarze Schafe“ beim Namen zu nennen. Ein wesentlicher Punkt sollte die detaillierte Information direkt von Mitglied zu Mitglied sein. Um dieses zu professionalisieren, wurde sehr bald an die Einrichtung einer Datenbank für Jagdberichte gedacht, die zur Information von den Mitgliedern auf der Homepage abrufbar ist.

Gründung 1997

Die Mitgliederversammlungen während der Gründerphase waren von erfrischender Kürze geprägt, das heißt, Regularien wurden sehr kurz abgehandelt, um dann den Informationen über die Erfahrungen zur Auslandsjagd breiten Raum einzuräumen. Die ersten beiden Versammlungen fanden in Florstadt statt. 1998 im August fand dann auch erstmals eine Versammlung mit Info-Seminar im norddeutschen Bereich, in Bad Nenndorf statt.

Die Arbeit an der gemeinsamen Aufgabe des IVA-Vorstandes begann darunter zu leiden, dass nicht mehr miteinander, sondern gegeneinander gearbeitet wurde, was schließlich dazu führte, dass anlässlich der Versammlung am 17.04.1999 in Florstadt der IVA-Vorstand mit seinen Gründungsmitgliedern geschlossen zurücktrat.

Ziel des folgenden Vorstandes mit dem Vorsitzenden Hans-Joachim Schick war es, unter Fortsetzung der Aufgaben des IVA zunächst einmal den Verband zu konsolidieren, und die Mitglieder von einer Zukunft des IVA zu überzeugen. Auch wurde das Ziel der Förderung gemeinnütziger Projekte aufgenommen.

Wesentliches Mittel der gegenseitigen Information stellt das Vereinsorgan „DURCHBLICK“ dar, der nachlesbare Informationen für die Mitglieder brachte. Seit 2003 erscheint der „DURCHBLICK“ 2 – mal jährlich in geänderter Aufmachung und professioneller Gestaltung mit hohem Informationswert. (2018 allerdings  durch MV-Beschluss nur einmal, es ist ein neuer Messestand zu finanzieren).

Die Mitgliederzahl des Vereines stieg auf über 300. Der „DURCHBLICK“ hat sich als wichtigste Informationsquelle für die Mitglieder entwickelt,  zusätzlich zu den Info-Seminaren, zu denen bis zu 80 Mitglieder gekommen sind, meist in jüngerer Zeit aber nur ca. 30, bei den beiden letzten Seminare nur etwa 20. Ist diese Veranstaltungsform überholt? Müssen wir NEUE Wege gehen?

Gerade die Info-Seminare, die im Wechsel zwischen den Regionen in Deutschland stattfinden, stellten sich früher als besonders gute Informationsquellen dar. Im unmittelbaren Gedankenaustausch von Jagdfreund zu Jagdfreund können neueste Erkenntnisse über die Auslandsjagd und Erlebnisse dort weitergegeben werden, und Jäger sind ja häufig auch gesellige Menschen, was bei den geselligen Beisammensein nach den Info-Seminaren sehr schön gelebt wird.

Eine weitere wichtige Informationsquelle für die Mitglieder ist die Datenbank der Jagdberichte. Jedes Mitglied ist gehalten, nach seiner Auslandsjagdreise ein formatiertes Formular, nämlich das Formblatt „Jagdbericht“ auszufüllen und der Geschäftsstelle zu senden, die es nur für Mitglieder zur Verfügung stellt. Auch hier zeichnet sich ein Wandel ab, es kommen immer weniger Berichte. Trägheit, Überlastung oder Gleichgültigkeit? Oder auch hier ein überholtes Verfahren?

Des Weiteren steht die Homepage des IVA für Informationen zur Verfügung.  Wir wünschen uns, dass sie in ihrer neuen Form besser zu aktueller Information angenommen wird Es hat sich auch ein sehr reger und wertvoller Informationsaustausch der Mitglieder über E-Mails entwickelt: Anfragen werden an den Schriftführer gemailt, die dann die Anfrage an alle Mitglieder  weitergibt. Zusätzlich werden in unregelmäßigen Abständen „Info-Mails“ zu aktuellen Themen an alle Mitglieder versandt.

Als frühe Projekte des IVA wurde die Geparden- und Leopardenforschung des Okatumba-Wildlife-Research in Namibia finanziell gefördert, im weiteren auch über den namibischen Berufsjagdverband, der NAPHA, Mittel für die Ausbildung von Fährtensuchern und Jagdhelfern zur Verfügung gestellt.

Auslandsjäger bekommen besonders die bürokratische Akribie von Beamten bei der Grenzüberschreitung mit Feuerwaffen zu spüren und sind kritische Beobachter bei der Entwicklung des internationalen Waffenrechts. In Konsequenz wurde daher der IVA als Institution Mitglied im Forum Waffenrecht, um auch über diese Schiene Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Entwicklung des Waffenrechts zu haben. Der Auslandsjäger muss auch in besonderem Maße auf seine Haftpflichtversicherung achten, wobei die Höhe der Deckungssumme eine wesentliche Rolle spielt.

Im Jahre 2000 nahm der IVA erstmals mit einem Stand an der Messe „Jagd & Hund“ in Dortmund teil, die seit dem bis heute regelmäßig „beschickt“ wird. Der Erfolg der Messeteilnahme liegt darin, dass dort die meisten neue Mitglieder gewonnen werden konnten, weshalb wir die Messepräsenz, trotz enorm angestiegener Kosten, nicht aufgeben wollen.

In den Jahren 2004 und 2005 förderte der IVA die Einrichtung eines Naturschutzgebietes mit jagdlicher Nutzung im Erongo / Namibia. Insbesondere das Spitzmaulnashorn ist hier mit großem Erfolg wieder angesiedelt worden, in Namibia lebt die größte freilebende Population von Spitzmaulnashörner weltweit mit rd. 2000 Tieren. Seit 2010 wurde das abgeschlossene Projekt „Brown Hyena“ (Schabracken-Hyäne, Strandwolf) von Frau Dr. Wiesel in Lüderitz / Namibia gefördert.

Im Jahre 2017 hat Hans-Joachim Schick aus gesundheitlichen Gründen (2018 verstorben) die Führung des IVA aufgegeben  und mit ihm war sein ganzes Team zurückgetreten.  Es  wurde ein neuer Vorstand unter Prof. Dr. Harald G. Schweim gewählt und dieser 2020 für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt. (Siehe aktueller Vorstand).

Für die Zukunft wird überlegt, ob der IVA (wieder) Jagdreisen veranstalten sollte, um Mitglieder, besonders jüngere (der IVA leidet an Überalterung) zu gewinnen.

Der IVA besteht seit 1997, also über 20 Jahre, und hat seitdem vieles für seine Mitglieder bewirken können. Aber die Aufgabe ist längst noch nicht zu Ende, und es wird noch ein weiter Weg sein, um DER Verband der Auslandsjäger zu werden. Gleichwohl kann man sagen, dass die Stimme des IVA sehr wohl auch schon jetzt gehört wird und Beachtung findet. Er ist von der Mitgliederzahl und seiner Ausrichtung her für jeden Auslandsjäger (nicht nur in Afrika!)  die richtige Interessenvertretung.

Harald G. Schweim für den Vorstand,  September 2020 

Präsident Prof. Dr. Harald G. Schweim

Vizepräsidentin Kirsten Möbus

Schriftführer Michael Möbus

Schatzmeister Markus Aigner

Referent für Öffentlichkeitsarbeit
seit 2010 – nicht besetzt. Wahrnehmung durch VP’in

Ein Passwort für die Mitgliederseite müssen Sie leider

– wg. Verhütung von Missbrauch –

extra von schweim@web.de anfordern.